Berufsorientierung


Eigene Fähigkeiten erkunden

Berufsorientierung hat einen hohen Stellenwert in der Musikmittelschule. Als Gegenstand wird sie in der 3. Klasse unterrichtet. Die Voraussetzungen für Berufsorientierung werden in der Persönlichkeitsbildung gelegt, wenn es um den Erwerb von Selbst- und Sozialkompetenz geht. In der 3. Klasse werden dann die eigenen Fähigkeiten und Begabungen erkundet. Dabei lernen die Schüler/innen viele Berufsfelder im Unterricht, in der Theorie sowie in Form von Betriebsbesuchen in der Praxis kennen. Außerdem kommen Betriebe in die Schule und stellen ihre Angebote an Lehrlingsausbildungen und zukünftigen Chancen vor.


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In der 4. Klasse wird eine Projektwoche der Berufsfindung gewidmet. Gleich in der 4. Schulwoche suchen sich die Schüler/innen einen Betrieb oder auch mehrere Betriebe aus und schnuppern vier Tage lang in die Arbeit und in das Berufsleben hinein. Danach haben sie noch fünf Tage zur freien Wahl. An diesen Tagen können sie sich weiterführende Schulen anschauen oder nochmals andere Betriebe erkunden.

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In den KEL-Gesprächen (Kind-Eltern-Lehrer/in-Gespräch) werden die Begabungen der Schüler/innen schon beginnend mit der 1. Klasse festgestellt. Im gemeinsamen Gespräch wird herausgearbeitet, welche Interessen die Schüler/innen haben, in welchen Bereichen ihre Stärken liegen und welche Berufe zu ihnen passen würden.

Betriebsbesichtigung bei Resch GmbH Prototypenbau und Fertigungstechnik

Schüler der 3B-Klasse berichten:

Im Rahmen der “Take Tech Wochen” bekamen wir, die 3. Klassen der MS Kirchberg/Raab, die Möglichkeit, die Fa. Resch GmbH in Glojach zu besichtigen.

Die Leiterin Andrea Resch erklärte uns, was der Betrieb alles leistet, von der Fertigungstechnik und Prototypen, CNC Drehen und -Fräsen über Glas- und Keramikbearbeitung bis hin zum 3D-Druck.

Das Unternehmen erzeugt Prototypen für verschiedene Firmen, z.B. für die Autoindustrie, oder Messgeräte für Schrauben, die bei Operationen benötigt werden. Außerdem ist es die erste Firma, die Maschinen für Klarinettenmundstücke entwickelt hat. Die Firma kann verschiedene Materialien miteinander mischen, verrühren oder schweißen.

Bei einem Quiz konnten wir alle Arbeitsmaterialien kennenlernen und diese von schwer bis leicht und von widerstandsfähig bis spröde einordnen. Folgende Materialien kamen vor: Keramik, Glas, Kupfer, Messing, Titan, Holz, Aluminium, Kunststoff.

Nach dieser Einführung in den Betrieb teilten wir uns in verschiedene Gruppen auf. Jede Gruppe durfte etwas ausprobieren. Meine Gruppe ging mit einem Konstrukteur mit. Er zeigte uns zuerst die Firma und danach begleiteten wir ihn in seinen Arbeitsraum. Hier bauten wir Brücken aus Jelly Beans und Zahnstochern.  (Lukas)

Meine Gruppe war beim 3-D-Drucker und Laser, wo wir die Ninja-Pass-Hülle vom Pulver reinigten und anschließend mit Edelmetallteilchenpulver in einer geschlossenen Box mit Hilfe von Innenschutzhandschuhen besprühten. Danach durften wir die dazugehörige Plastikschutzabdeckung mit dem Laser schneiden. Zusätzlich durfte ich ein Holzteilchen mittels Laser mit meinem Vornamen verzieren.  (Patrick)

Zum Abschluss gab es noch ein leckeres Buffet.

Es hat sehr viel Spaß gemacht und es war sehr interessant! Vielen Dank der Firma Resch!